Montag, 17. Oktober 2016

Post Nummer 26 oder die Sache mit dem Schöpfungsplatz

Die Sache mit dem Schöpfungsplatz und was das Singen eines Mantra`s damit zu tun hat.

Da sitze ich nun in meinem kuscheligen Zimmer und versuche zu entspannen um mich in die Schwingungsebene der Schöpfung zu begeben.

Gerade so, wie ich es unserer Persönlichkeitstrainer-Ausbildungsgruppe 2016 an der Time Line Staffel beim fröhlichen Mantra singen ans Herz gelegt hatte.


Eigentlich steht Mantra singen nicht auf unserem Programm, aber ab und zu finde ich es ganz schön und vor allem sehr entspannend.Mantras sind heilige und heilsame Klänge, Silben, Wörter oder Sätze, die seit tausenden von Jahren rezitiert oder gesungen werden. Ihre große spirituelle Kraft lässt sich nur schwer mit dem Verstand erfassen, aber wir können sie beim Singen unmittelbar erfahren.

Entspannung und Mantra singen...
Mein Zimmer ist in schönes warmes Licht getaucht, die Musik läuft leise im Hintergrund und ich bin bereit, mich mit meinen Gedanken ins holistische Feld zu begeben. Einfach um meine Gegenwart zu verfeinern und mich bewusster Richtung Zukunft auszurichten.

Die Idee dazu ist gut, keine Frage! Doch mein galoppierendes Gedankenkarussell erzählt mir eine ganz andere Geschichte.

Mein verflixter Glaubenssatz dazu?
"Entspannen will gelernt sein! Und mein innerer Antreiber fragt mich gerade, ob ich sonst nix mehr zu tun hätte als mich genüsslich in liegender Faulenzer Position mit den Gedanken auf meiner Time Line, die Linie meines Lebens herum zu treiben?!?"

Bücher wollen gelesen und bearbeitet werden und sonstige Arbeiten erledigen sich auch nicht von selbst.


Mein lieber Dieter fragte mich vorhin leicht irritiert, wo denn der heutige Tag schon wieder ab geblieben sei. 
Der ist abgehauen feixe ich, wollte wohl nix mehr mit uns zu tun haben.

Der Tag ist verschwunden, hat sich schlauerweise die Beine unter den Arm geklemmt und ist um sein Dasein gerannt, damit wir ihn nicht erwischen. Alltags-Geschwindigkeit nenne ich das, denn die To-Do-Alltags-und-Erwartungs-Liste ist laaaaang. 

Ein Ent-schleunigen muss im Alltag oftmals geplant und gewissenhaft vorbereitet und überlegt werden. Ein guter Grund sollte ebenfalls dafür vorhanden sein.
Auch das Wochenende wird meist gut und gewissenhaft organisiert. Erst die Verpflichtungen (was sonst) und dann das Vergnügen, wenn man nicht vor dem verdienten Erholen erledigt auf der Couch landet...

Deswegen ist das bewusste ent-wirren der Gedanken ziemlich sinnvoll und auch das Ausrichten der Gegenwart auf die Zukunft.
Wenn mich die alltägliche Trance aber in den Fängen hält, was und welche Energien richten sich dann in der Zukunft aus? 


Ist es wirklich das was ich möchte, oder eher das was ich mir erhoffe, wie das Wochenende, den Traumjob, den tollen Kerl oder den Urlaub? Ach und den Lottogewinn bitte nicht zu vergessen, damit lässt es sich dann schön träumen.

Aber was mache ich in der Zwischenzeit zwischen der Alltagsbewältigung und der Hoffnung auf das was ich mir erträume?

Genau, ein bisschen Realitätsbildung oder Schöpfung würde zweifelsfrei eher und sehr viel sicherer zum Ziel führen.

Also wieder zurück in mein Zimmer, auf mein Sofa, zu meiner Musik und Gedanken, direkt hin zur holistischenTime Line
(hier wirkt das Gesetz der Resonanz, alles ist fließende, wirksame Energie, Schwingung und Frequenz. Wir sind Teil des Ganzen, Teil der evolutionären Kraft.)
Da wir Teil von Allem sind, wird das vollkommene Potenzial unserer Aufmerksamkeit beeinflusst. Diese Weisheiten stammen von meinem lieben Dieter...

 
Evolvere Shop
Sicher weiß ich das ALLES und wie wichtig diese Arbeit mit mir selber ist. Und bin mir auch im klaren, wie gut das tut, sich nur 5-20 Minuten Zeit am Tag für sich zu nehmen. Nur diese kurze Zeit für den wichtigsten Menschen den es gibt, für mich selber.
(Interessant, dass wir unseren werten Mitmenschen hingegen viel mehr Zeit zuteilen.)

Lange, zu lang habe ich die bewusste Zeit mit mir nicht mehr zelebriert und mich hinten an gestellt. Und dann festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, auf Kommando abzuschalten um mich den eigenen Gedanken oder der Kunst der Meditation hinzugeben. Deswegen habe ich mich erst einmal zu einem Kompromiss entschlossen, über klassische Musik und einem entspannten Buch.


Heute versuche ich es wieder mit den Mantras und lasse meine Gedanken schweifen, über das, was ich wirklich leben und erleben möchte, setze bewusste Impulse und nehme mir Zeit für den wichtigsten Menschen in meinem Universum.

Mein wunderbarer Glaubenssatz dazu?  
reinhören und genießen


"Auf zur Time Line Richtung Zukunft, auf zum bewussten schöpfen meiner Realität."

Meine Freundin Heike diskutiert und setzt sich bewusst jeden Abend mit sich selber auseinander, führt schon mal ein Streitgespräch, verträgt sich wieder und schaut, dass sie am Abend einer Meinung und in Frieden mit ihrem Ich ist. Gute Idee von ihr!  Habe ich gleich ausprobiert und mich doch eine wenig gewundert, das daraus eine angeregte Unterhaltung mit mir selbst entstanden ist.
Ich bin viele - hab`s ja gleich gewusst...


Reflektieren der eigenen Persönlichkeit, des Alltags, meiner Gedanken und Wünsche. 


Was ist gut gelaufen an diesem Tag?
Was hätte ich besser machen können ?
Wo bin ich vielleicht nicht besonders liebevoll mit mir umgegangen?
Wo sollte ich noch ein bisschen mehr tun?
Wie bekomme ich eine feinere Qualität in mein Leben?


Je nach Typ, diskutiere, meditiere oder singe Mantras.

Mittlerweile genieße ich diese bewusste Auszeit mit mir selber wieder, lege mir Literatur, Notizblock, und Musik parat.
Komme zur Ruhe, richte mich aus und betreibe Psychohygiene. Schaue mir an, was mich stoppt und mir Energie gibt.

Viel Spaß beim Lachen, Leben und Ausprobieren deiner einmaligen Persönlichkeit.

Bis zum nächsten Post oder Seminar,


Petra






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