Samstag, 21. Februar 2015

Verflixte Glaubenssätze Teil 2

Rede es Dir schön, oder stilvoller ausgedrückt: Anhebung der Alltagsenergie.

 FITNESSSTUDIO – der Weg ins Glück?
Mal ehrlich, Handheben… wer ist noch vertraglich mehr oder weniger aktiv dabei?



Meinereiner, also ich, versuche drei Mal wöchentlich morgens mein Auto Richtung Studio zu lenken, obwohl mein Hirn sämtliche nützliche Vorschläge umgehend für mich parat hat, eben dies nicht zu tun und lieber sinnvollere Zeit im Büro zu verbringen oder noch schnell in den nächsten Supermarkt zu springen.

...aber gesagt, getan, ich stehe glücklich auf dem Parkplatz des Fitnessstudios, schultere meine Tasche, werde je nachdem wer sich am Counter befindet mehr oder weniger fröhlich begrüßt, schwinge mich aufs Laufband, schalte mein Handy auf Musik oder Vortrag und ab geht’s. 

Ganz furchtbar wird es, wenn wie meist der Bildschirm auf Dauerwerbung geschaltet ist und eine Pickelwerbung nach der anderen in Dauerschleife erscheint, oder die Salsa Kombination mit Hanteln für nur 99.00 Euro im Angebot, Hurra! Alle fit und schlank, hoch motiviert und blendend ausschauend – habe ich auch gekauft, denn ich bin ja anscheinend der Esel mit der Mohrrübe. Gmpfff. Hat natürlich nix gebracht, liegt hier rum und wartet darauf bei Ebay versteigert zu werden.

Und hier genau muss ein geistiges STOP erfolgen, denn die Motivationsspirale ist auf dem besten  Weg in den Keller der Unlust zu wandern und bleibt dort wie ein eingekringeltes Faultier eingehüllt in unserem Glaubenssatz einfach liegen...schnarch grmpff, grmpff

Für die freiwillig Aktiven, die das jetzt gar nicht verstehen können und nur noch den Kopf schütteln, sage ich aus vollem Herzen, herzlichen Glückwunsch! Toll diese Begeisterung dafür, ich beneide Dich. Mein lieber Dieter rennt 3-4 mal wöchentlich seit 40! Jahren ins Fitnessstudio.
Beweisfoto
Wer macht denn so etwas?!?
Ok, zugegebenermaßen hat er keine Probleme mit seiner Figur und natürlich auch nicht den passenden Glaubenssatz dazu. Ganz im Gegenteil bewundert er täglich seine fantastische Figur. Naja, jeder braucht halt seinen polaren Aspekt, denke ich mir gerade dabei.

Für alle anderen hätte ich da einen Vorschlag, wie nicht nur das Fitnessstudio attraktiver wird, sondern auch dein aktueller, vielleicht noch unliebsamer, Glaubenssatz.

WIE also erfolgt die Aufwärtsspirale der Lust und Freude im Alltag?

Ziemlich einfach und genial leicht. Um aus dem alltäglichen Alltagstrott auszusteigen, versuche mal folgendes:
Das Zauberwort heißt besprechen, und zwar das, was Dir in dem Alltag sowieso ganz gut gefällt. Also nix faken, funktioniert sowieso nicht.

Beispiel:
In meinem Fall im Fitnessstudio denke und bemerke ich vor mich hin: Noch ein paar nette Frühaufsteher um mich herum, schönes Studio, hey hier gibt es Powerplates und kostenloses Solarium, ich kann auswählen was ich trainieren möchte und an welchen Geräten, angenehm warm ist es hier, ich laufe und werde mit jedem Schritt fitter und meine Sommer Kleider passen wieder…

Oder bei uns im Institut der Positiv-Factory, liebe ich unsere gemütliche Küche, freue mich über mein schönes Büro, über Wolfi, Frank, Dieter und Alex, über meinen Job, den ich machen darf. Und, da wir uns alle dauerfröhlich besprechen, kannst du dir bestimmt die Stimmung bei uns vorstellen…

In deinem Büro vielleicht:
Liebenswerter Arbeitskollege, schönes Büro, Kaffee gibt’s auch, interessantes Projekt, schönes Haus…

Anderes Beispiel: Im Supermarkt, bemerke ich bewusst das nette Lächeln der Kassiererin, die Teenies die gerade miteinander Spaß haben, die Dame die ein tolles Kleid trägt, den lustig sprechenden Brot-Back-Automaten, das große Angebot, die gute Parkmöglichkeit, dass der Supermarkt direkt zwischen Firma und zu Hause liegt...

Dies nehme ich alles bewusst wahr. Wieso das? Ganz einfach, indem ich mich bewusst den netten Dingen in meinem Leben zuwende, erhöhe ich die Energie. Wenn ich die Energie ins Positive und Leichte erhöhe, ziehe ich zwangsläufig die gleichen Energien an.
Gesetz der Resonanz nennt sich das.

Wenn wir die Aufmerksamkeit auf die netten Dinge des Alltag  richten, dann verlieren die Blindschleichen in Form von Situationen und Menschen ihre Macht, da keine Energie und Fokus mehr auf sie gerichtet werden, denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Täglich nur 10 Minuten ganz einfach in den Alltag einbauen und über die Resultate darf gestaunt werden. Also ohne viel Arbeit und Zeitverlust. Wäre ein Versuch wert, oder?

Natürlich fließt diese erhöhte Schwingung auch in den „ungeliebten Glaubenssatz“ mit hinein und das Beste, wie ich finde, ist, dass die Stimmung steigt, es wird leichter, fröhlicher. Psychisch wie auch die physische Beweglichkeit.

Denn Du bist der/die Schöpferin deiner Realität, in jedem Augenblick. Bewusste Schöpfung geschieht durch das wählen eines positiven Gedankens. Hört sich ziemlich Erhaben an, trifft es aber auf den Punkt.

…die Auswirkungen vom Fitnessstudio habe ich heute auf dem Aufstieg zur Hütte erfahren dürfen. Statt der angegebenen 1, 5 Stunden haben wir es mit den beiden ohne Pause laufenden, topfitten Berggängern Michaela und Wolfi in 40 Minuten geschafft. 

Nach einem Kaffee und zufälligen Treffen mit netten Bekannten sitze ich jetzt mit meiner Katze entspannt schreibend auf der Couch, während mein lieber Dieter wo ist? Na klar, im Fitnessstudio!

Gedachte Kleinigkeiten im Alltag können viel bewirken. Wenn du Lust hast, versuch´s und hab Spaß dabei!

Verflixte Glaubenssätze das Seminar live und in Farbe http://positiv-factory.de/381.0.html

Bis dann, mit entspannten Grüßen,

Bildnachweis: Fotolia



Petra