Mittwoch, 18. Februar 2015

Verflixte Glaubenssätze Teil 1..

DISZIPLIN, mein ganz persönliches Anti-Wort, was auf der Stelle gröbstes Unbehagen, Stress und andere unangenehme Emotionen und Verhaltensweisen in mir auslösen.

Ein Un-Wort, was zu meiner Lebenseinstellung: „Mache alles was Dir Lust bereitet“, überhaupt nicht passen will. Ich denke dabei gerade an Diäten, Sport und sonstige für mich unlustige Aktivitäten.


Da hilft es natürlich auch gar nichts, wenn mein lieber Dieter sagt: „Das musst du halt mal länger machen, zieh das doch einfach mal durch, dann wird das schon"! Ach was... so schlau bin ich auch und  logo weis ich das, aber mein System ist da grundsätzlich anderer Meinung, knurrt mit Unlust und führt mich schnurstracks zu den lustigeren und angenehmeren Dingen des Alltags.

Blöd, immer und immer wieder in dieses unangenehme „ich hab’s wieder nicht durchgehalten“ Gefühl zu gehen, puhhhh!


Und klar ist, je länger ich das gleiche Spielchen mit mir treibe, desto aktiver führt mein System mich genau wieder dorthin, zum altbewährten, weil es eh schon so schön eingelaufen ist, wie eine doofe Dauerschleife.

Verflixt, wieso gehöre ich nicht zu diesen für mich begnadeten Menschen, die Ihrem Ziel mit offenen Armen entgegen rennen um sich dann wie King Luis über ihren Erfolg freuen? Ich bin eher der Typ mit der Mohrrübe vor der Nase.
Bin ich dann der Esel?

Alleine die Hoffnung hält mich aufrecht, doch noch eine passable Lösung für mich zu suchen und natürlich auch finden.

Mein aktuelles und dauerndes „Lieblingsthema“ ist das Gewicht. Und wirklich, obwohl ich jeden Morgen immer wieder mit dem guten Vorsatz der Diät beginne, man glaubt es kaum – steigt das Gewicht, die Laune sinkt und nur die Hoffnung hält mich aufrecht.

Ehrlich, wer kennt das nicht? Mit diesem oder einem anderen Thema wie: Beim nächsten Mann wird alles anders? Oder das liebe Geld reicht nicht? Meinen Traumjob gibt’s nicht? 
Da wird gedanklich jeder gleich ein, zwei fiese Dinger aus den Fingern ziehen...

Meine persönliche schöne Möglichkeit heißt mit LEICHTIGKEIT und guter Laune den alten unliebsamen Glaubenssatz in die Suppe zu spucken. HA!

Wie das?

Als erstes sollte der „verflixte Glaubenssatz“ in meinem Fall,
 ich werde nie wieder schlank
gedanklich in den Wunsch umformuliert werden, der dahinter steckt. Vom bösen Buben zum guten Mädchen sozusagen.

Ich bin wieder schlank, fit und fühle mich jung

Unbedingt und wichtig in der Gegenwart formulieren, denn wie bekannt liegt die Kraft und Energie ausschließlich im JETZT.

Nun zur Tat schreiten!
Danach vielleicht einen Lieblingsplatz suchen, die Augen schließen, die innere Leinwand an und schon geht’s los.

Stelle dir die gewünschte Situation bildhaft vor, noch zu toppen mit Emotionen und schönen Erinnerungen, die deinem echten, inneren Selbstbild entsprechen. 
Hilfreich hierbei sind auch unterstützende Audios zum Thema, Bücher, Erinnerer wie Bilder in der Wohnung zu verteilen, und ganz gut wäre eine besprochene Audio mit der eigenen Stimme. Motiviere dich selber mit deinen Worten und Wünschen. Feuere dich an, denn du bist der beste Manager für dich selber.

Behalte dabei grundsätzlich das Gefühl der Freude in Ausrichtung auf den Wunsch im System. Je öfters du dich mit diesem neuen gewünschten Glaubenssatz verbindest, desto mehr hebst du den alten unerwünschten  Glaubenssatz auf.


Tue so, als ob es bereits real wäre und dein Unterbewusstsein wird unverzüglich alles in die Wege leiten um das mit Freude eingegebene umzusetzen.

Wichtig wäre es auch, dem WIE es geschehen sollte zu vertrauen. Wenn das bisher versuchte nicht funktioniert hat, warum es also zum x-ten male wiederholen? Gibt nichts außer erneutem Frust. 

Hat ein bisschen was mit Arbeit in Freude zu tun und die Informationen und Inputs zu der neuen Ausrichtung kommen dann automatisch. Du weist sicher was ich meine.

Denn egal wohin du in deine Zukunft gehst – Du erwartest dich bereits dort. In welcher Qualität und wie möchtest du dir dort also begegnen?

Denn wir Menschen folgen dem Lustprinzip, auf geht`s!
Weitere Tipps und Kniffs zu diesem Thema in bälde.


Petra